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Inhaltsverzeichnis: So erkennen Sie die verschiedenen Filmformate
So erkennen Sie die verschiedenen Formate Schmalfilme werden alle Filme genannt, die kleiner sind als das Kinoformat 35mm. Ziel dieser Schmalfilme war es, dem "kleinen Mann" eine Möglichkeit zu geben, selber Filme zu drehen, ohne die horrenden Kosten von 35mm-Film tragen zu müssen. Es gibt vier Formate: Das älteste Format wurde 1922 von der Firma Pathé auf den Markt gebracht. Diese Filme sind 9.5mm breit und haben die Perforation zwischen den einzelnen Bildern quer angeordnet. Die Filme werden häufig Pathé oder Pathé-Baby genannt. 1923 lancierte Kodak das bis heute gebräuchliche 16mm-Format. Filmbreite logischerweise 16mm. 1932 führte ebenfalls Kodak das Doppel-8-Filmsystem (=Normal-8) ein. Es handelt sich um modifizierte 16mm-Filme. Nach der Hälfte der Aufnahmedauer musste der Film umgedreht und auf der anderen Hälfte belichtet werden. Im Labor wurden anschliessen die beiden Filmhälften getrennt und zu einem 15m langen Filmstreifen verklebt. 1965 wurde das Format Super-8 präsentiert. Dank schmalerer Perforation und anderer Platzierung auf dem Filmstreifen konnte die Bildgrösse um 50% erhöht werden, ohne dadurch einen erhöhten Filmverbrauch zu bewirken.
Am schwierigsten sind Normal-8 und Super-8-Filme voneinander zu unterscheiden. Am besten achtet man auf die Perforation: BeiNormal-8-Filmen sind die Perforationslöcher relativ gross. Die Löcher sind etwas breites als hoch. Bei Super-8-Filmen ist die Perforation deutlich kleiner. Die Löcher sind in der Laufrichtung grösser als quer dazu. Ein Trick ermöglicht meistens sofort die Identifikation des Filmmaterials. Bei Normal-8-Filmen ist die Spulenöffnung nur ca. 5mm im Durchmesser. Bei Super-8-Filmen ist diese viel grösser, der kleine Finger passt sogar hinein.
So errechnen sie die Länge Ihrer Filme Immer wieder stellen sich Kunden die Frage, wie lange die Spieldauer ihrer Filme ist. Es gibt verschiedene Wege, diesen Wetr zu ermitteln. Am einfachsten ist dies bei den 15m-Spulen, welche direkt aus dem Labor kommen. Bei Super-8 und N8 ist die Spieldauer immer ca. die Länge des Films in Metern geteilt durch 4. D.h eine 15m-Suple weist eine Spieldauer von ca. 3 Minuten 45 Sekunden auf.
Auf Spulen, die zusammengeschnittene Filme enthalten, können Sie die Filmlänge meist auf einer Skala ablesen. In der Regel ist eine Skala für die Filmdauer und eine für die Filmlänge vorhanden. Diese Angaben stimmen ziemlich genau. Allerdings gibt es sog. Polyesterfilme, die wesentlich dünner sind. Die effektive Filmlänge ist dann höher als angegeben.
Eine andere Möglichkeit, die Filmlänge abzuschätzen, ist die folgende Tabelle:
Erfahrungsgemäss sind die meisten Filme aber nicht länger als 30 min.
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